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8. Januar 2017

Ziemlich genau sechs Monate nach Erscheinen meines letzten Buches ist mir nun der perfekte Titel für dieses Buch eingefallen. Aber nu isses auch egal. Laut Verlag ist der Break Even fast erreicht. Man ist also fast an dem Punkt angelangt, wo der Verlust sich in eine scharze Null verwandelt. Für den Verlag, für das Buch, das der Handel nicht wollte, und zwar mit der Begründung: "Geschichten darüber, dass der Verfasser jetzt Vater ist? Hatten wir schon"Ein Satz, den Buchverlagsvertreter für Kochbücher und Krimis sicherlich täglich zu hören kriegen, harhar. Der tolle Titel, der nun nicht mehr das Buchcover ziert, wird nun zumindest für die ein oder andere Lesung verwendet werden. Die wiederum nicht Lesung genannt werden darf, weil sonst keine Leute kommen. Die Leute haben Angst vor dem Wort "Lesung". Zumindest, wenn das Wort "Lesung" nicht im Zusammenhang mit TC Boyle oder so verwendet wird. Da das Buch ja davon handelt, dass sich in unserem Haushalt einer mehr rumtreibt, ist vielleicht der Sachverhalt interessant, dass heute der Bruder desjenigen Geburtstag gehabt hätte. Richtigen Geburtstag. Den Geburtstag schlechthin. Im Kreißsaal. Hätte er haben können, wenn er sich raustrauen würde. Aber er verharrt noch, er wartet ab. Ist ihm wohl alles zu verrückt da draußen. Und zu kalt. Immerhin liegt Schnee. Nicht zu unterschätzen. Andererseits gut für seinen Bruder, der bereits da ist. Der durfte heute Schlitten fahren. Noch geht das ja, obwohl Donald Trump was dagegen hat. Weswegen er weiter fleißig Öl verbrennen will. Nun ja.